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Theurge – Mondsichel

Theurge-Glyphe

  • Mondphase: Mondsichel
  • Rolle: Seher
  • Anfangswert für Zorn: 2
  • Anfängliche Gaben: Berührung der Mutter, Geisterfalle, Geistersprache, Umbraleine, Wyrmgespür

Die Mondsichel gewährt die Gabe tiefer Einblicke. Die Theurgen sind die Mystiker der Garou, sie stehen dem Umbra und seinen Bewohnern am nächsten. Tief spähen sie in die schattenverhangenen Nischen der Geisterwelt, und es ist ihre Aufgabe, mit den Geheimnissen fertig zu werden, die sie dort finden – so oder so.

Manche nennen diese Seher die Tagträumer unter den Werwölfen, und viele von ihnen scheinen sich tatsächlich ein wenig von ihren Artgenossen abzugrenzen. Sie sehen und hören Dinge, die andere nicht wahrnehmen, gerade so, als lebten sie halb in der stofflichen Welt und halb in der der Geister. Trotz all ihrer befremdlichen Selbstentrückung nehmen die Theurgen in jedem Rudel einen wichtigen Platz ein. Ohne sie vergäßen die Werwölfe die spirituelle Seite ihres Wesens. Hätten sie nicht ihre Visionen und Träume, denen sie folgen können, so würden sie verirrt und blind durch die Welt streifen.

Stereotyp

Die Mondsicheln wirken merkwürdig und wunderlich, sprechen gerne in Rätseln und werfen mit geheimnisvollen Sentenzen um sich. Unter dem abnehmenden Mond geborene Theurgen pflegen oft eine barschere, konfliktreichere Beziehung zur Geisterwelt – sie tun sich damit hervor, Geister zu binden und in ihren Dienst zu zwingen sowie böse Geister zu bekämpfen. Theurgen, die unter dem zunehmenden Mond das Licht der Welt erblickten, pflegen einen innigeren, spielerischeren Umgang mit den Bewohnern des Umbras.

Zitat

Ich höre ihre Stimmen. Die Erde wird heiß vor Wut. Im Wind liegt kalte Verachtung. Ringsum warten sie auf meinen Ruf.